Jeremy Irons - Biographie

Kinostart: 16.03.2005
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Jeremy Irons wurde am 19. September 1948 in Cowes auf der Isle of Wight geboren. Er began seine Karriere als Straßensänger bevor er am Bristol Old Vic Theater sein Debüt gab. Seinen ersten Erfolg hatte er in London in dem Muscial Godspell in der Rolle von Johannes dem Täufer. Seine Arbeit am West End sowie in Stratford Upon Avon gipfelte in seiner Darstellung als Richard II für die renommierte Royal Shakespeare Company. Sein Broadway-Debüt gab er in Tom Stoppards The Real Thing an der Seite von Glenn Close; für diese Darstellung wurde er mit dem Drama League Award sowie mit einem Tony als Bester Schauspieler ausgezeichnet.

Zu seinen Spielfilmen gehören Jerzy Skolimowskis Schwarzarbeit (Moonlighting, 1982), Harold Pinters Betrug (Betrayal, 1983), Volker Schlöndorffs Eine Liebe von Swann (1984) und Mission (The Mission, 1986) mit Robert DeNiro, Die Geliebte des französischen Leutnants (The French Lieutenant's Woman, 1981) mit Meryl Streep – für den er den Variety Club Award als Bester Schauspieler und eine BAFTA-Nominierung erhielt, und Roald Dahls Danny, der Champion (Danny, Champion of the World, 1989), in dem Irons neben seinem Sohn Sam vor der Kamera stand.

Seine Darstellung in David Cronenbergs Die Unzertrennlichen (Dead Ringers, 1988) brachte ihm den Preis des New Yorker Filmkritikerverbands als Bester Schauspieler und einen kanadischen Genie ein. Neben Glenn Close spielte er in Die Affäre der Sunny von B. (Reversal of Fortune, 1990), für den er 1990 mit dem Oscar und dem Golden Globe als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.

Zu seinen weiteren Filmen gehören Steven Soderberghs Kafka (1991), David Cronenbergs M. Butterfly (1993) und Bille Augusts Das Geisterhaus (The House of the Spirits, 1993), in dem er erneut neben Meryl Streep und Glenn Close vor der Kamera stand. 1995 drehte er den Action-Film Stirb langsam – Jetzt erst recht (Die Hard with a Vengeance, 1995) mit Bruce Willis, Bernardo Bertoluccis Gefühl und Verführung (Stealing Beauty, 1996) mit Liv Tyler, Wayne Wangs Chinese Box (1997) und Der Mann mit der eisernen Maske (The Man in the Iron Mask, 1998) neben Gérard Depardieu, Leonardo DiCaprio und John Malkovich.

In Adrian Lynes kontroverser Romanverfilmung von Vladimir Nabokovs Lolita (1997) spielte er Humbert Humbert. 2001 drehte er vier Spielfilme, darunter And Now... Ladies and Gentlemen unter der Regie von Claude Lelouch, Time Machine (The Time Machine), basierend auf dem Roman von H.G. Wells, Callas Forever von Franco Zeffirelli und den TV-Film Last Call von Henry Bromell mit Neve Campbell. Außerdem spielte er in Nina Mimicas Mathilde (2004) den Colonel Pretis.

2004 war er in Michael Radfords Verfilmung von Shakespeares Der Kaufmann von Venedig als Antonio an der Seite von Al Pacino zu sehen. Im gleichen Jahr drehte Irons außerdem Ridley Scotts Kingdom of Heaven (Köngireich der Himmel, 2004) und Being Julia (2004) unter der Regie von Istvàn Szabó. 2005 spielte er in Casanova die Rolle des Cardinal Pucci unter der Regie von Lasse Hallström.

Jeremy Irons ist mit der Schauspielerin Sinead Cusack verheiratet, mit der er zwei Söhne hat. Er lebt in England und Irland.
   
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