Denzel Washington – Biographie und Filmographie
Denzel Washington wurde am 28. Dezember 1954 in Mount Vernon, New York, USA geboren und stieg in den achtziger und neunziger Jahren zum führenden farbigen Schauspieler Hollywoods auf. In Rollen wie der des Freiheitskämpfers Steven Biko in Schrei nach Freiheit (1987), als Shakespeares tragische historische Figur Richard III (1993), als Frauenheld und Trompeter Bleek Gilliam in Spike Lees Mo’Better Blues (1990) und mit seinem oscar-gekrönten Porträt eines verbitterten, entlaufenen Sklaven in Ed Zwicks Glory (1989) hat Denzel Washington das Publikum immer wieder mit vielschichtigen und ausgefeilten Charakteren, denen er seinen ganz eigenen Stempel aufdrückte, überrascht und unterhalten.
Für eine seiner bisher meistgelobten Rollen, als harter L.A.-Polizeiveteranen in Antoine Fuquas Training Day (2001) bekam Washington einen Oscar als Bester Hauptdarsteller. 2002 gab Denzel Washington mit Antwone Fisher (2001) sein Regiedebüt. Basierend auf einer wahren Geschichte folgt der Film einem jungen, problembelasteten Matrosen, gespielt von Derek Luke, der mit seiner Vergangenheit fertig werden muss. Der Film bekam viel Kritikerlob und wurde mit dem Stanley Kramer Award der Producers Guild of America ausgezeichnet.
2004 sah man Washington in Tony Scotts Man on Fire (2004), in dem er einen ehemaligen CIA-Agenten spielt, der Rache nimmt an Verbrechern, die eine Familie bedrohen, die er als Bodyguard beschützt. 2003 porträtierte er in Carl Franklins Out of Time (2003) einen Polizeichef in Florida, der einen Doppelmord aufklären muss, bevor er selbst unter Verdacht gerät. Außerdem spielte er in John Q – Verzweifelte Wut (2002), einer Geschichte über einen glücklosen Vater, dessen Sohn eine Herztransplantation benötigt.
2000 stand er in dem Kassenschlager Gegen jede Regel (2000) vor der Kamera (US-Einspiel 115 Mio. US-Dollar), einem auf Tatsachen beruhenden Film, der sich um die Integration in einer High School Footballmannschaft im Jahr 1971 dreht. 1999 spielt Washington in Hurricane (1999) von Regisseur Norman Jewison, und erhielt einen Golden Globe als Bester Darsteller und eine Oscar-Nominierung (seine vierte) für sein Porträt von Rubin Hurricane Carter, dem Box-Weltmeister im Mittelschwergewicht, der zu Unrecht zweimal wegen Mordes hinter Gittern saß.
Anfang 2000 sah man ihn an der Seite von Angelina Jolie und unter der Regie von Phillip Noyce in Der Knochenjäger (1999), der Adaption des gleichnamigen Romans von Jeffery Deaver, in der es um die Jagd nach einem Serienkiller geht. 1998 stand er für den Thriller Dämon (1998) von Regisseur Gregory Hoblit und für Spike Lees Spiel des Lebens (1998) vor der Kamera. Außerdem arbeitete er bei dem Terror-Thriller Ausnahmezustand (1998) erneut mit Glory-Regisseur Edward Zwick zusammen, Ko-Stars waren Annette Benning und Bruce Willis.
1996 spielte Washington in dem hochgelobten Militärdrama Mut zur Wahrheit (1996) von Regisseur Ed Zwick, und an der Seite von Whitney Houston sah man ihn in Penny Marshalls romantischer Komödie Rendezvous mit einem Engel (1996). 1995 stand er mit Gene Hackman für Tony Scotts U-Boot Actiondrama Crimson Tide – In tiefster Gefahr (1995) vor der Kamera, spielte in dem futuristischen Thriller Virtuosity ((1995) einen Ex-Polizisten, der aus dem Gefängnis entlassen wird, um einen Kriminellen zu jagen, und als Kriegsveteran Easy Rawlins sah man ihn in dem romantischen Thriller Teufel in Blau (1995).
Washington spielte außerdem die Titelrolle des komplexen und kontroversenschwarzen Aktivisten in Spike Lees epischem Malcolm X (1992), für den der Schauspieler, neben zahlreichen anderen Ehrungen, eine Oscar-Nominierung als Bester Darsteller erhielt.
Der am 28. Dezember 1954 in Mt. Vernon, New York, geborene Washington studierte unter Schauspiel an der Fordham University und besuchte später das angesehene American Conservatory Theater in San Francisco. Washingtons professionelle Theaterkarriere in New York. Die Aufmerksamkeit des amerikanischen Publikums bekam er zum ersten Mal dank der Rolle des Dr. Philip Chandler in der langjährigen TV-Erfolgsserie Chefarzt Dr. Westphall.
1984 wiederholte er seine Rolle aus dem Theaterstück A Soldier’s Play für Norman Jewisons Filmversion des Stoffes, unter dem Titel Sergeant Waters - Eine Soldatengeschichte (1984). Kurz darauf spielte er in Sidney Lumets Power - Der Weg zum Schrei nach Freiheit (1986), für den er seine erste Oscar-Nominierung erhielt.
Denzel Washington ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Pauletta und seinen vier Kindern in Los Angeles.
Filmographie - Denzel Washington (Auswahl)
2012
Steinbeck's Point of View (Regie: Brandon Camp)
2010
Unstoppable (Regie: Tony Scott)
The Book of Eli (Regie: Albert Hughes und Allen Hughes)
2009
The Taking of Pelham 123 (Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3, Regie: Tony Scott)
2007
The Great Debaters (Regie: Denzel Washington)
American Gangster (Regie: Ridley Scott)
2006
Deja Vu (Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit, Regie: Tony Scott)
Inside Man (Regie: Spike Lee)
2004
The Manchurian Candidate (Regie: Jonathan Demme)
Man on Fire (Regie: Tony Scott)
2003
Out of Time (Regie: Carl Franklin)
2002
Antwone Fisher (Regie: Denzel Washington)
John Q (John Q – Verzweifelte Wut, Regie: Nick Cassavetes)
2000
Remember the Titans (Gegen jede Regel, Regie: Boaz Yakin)
1999
The Hurricane (Regie: Norman Jewison)
The Bone Collector (Der Knochenjäger, Regie: Phillip Noyce)
1998
The Siege (Ausnahmezustand, Regie: Edward Zwick)
He Got Game (Spiel des Lebens, Regie: Spike Lee)
Fallen (Dämon, Regie: Gregory Hoblit)
1996
The Preacher's Wife (Rendezvous mit einem Engel, Regie: Penny Marshall)
Courage under Fire (Mut zur Wahrheit, Regie: Edward Zwick)
1995
Devil in a Blue Dress (Teufel in Blau, Regie: Carl Franklin)
Virtuosity (Regie: Brett Leonard)
Crimson Tide (Crimson Tide – In tiefster Gefahr, Regie: Tony Scott)
1993
Philadelphia (Regie: Jonathan Demme)
The Pelican Brief (Regie: Alan J. Pakula)
Much Ado About Nothing (Viel Lärm um nichts, Regie: Kenneth Branagh)
1992
Malcolm X (Regie: Spike Lee)
1991
Ricochet (Regie: Russell Mulcahy)
Mississippi Masala (Regie: Mira Nair)
1990
Mo' Better Blues (Regie: Spike Lee)
Heart Condition (Regie: James D. Parriott)
1989
Glory (Regie: Edward Zwick)
The Mighty Quinn (Regie: Carl Schenkel)
1988
For Queen and Country (Regie: Martin Stellman)
1987
Cry Freedom (Schrei nach Freiheit, Regie: Richard Attenborough)
1986
Power (Regie: Sydney Lumet)
Für eine seiner bisher meistgelobten Rollen, als harter L.A.-Polizeiveteranen in Antoine Fuquas Training Day (2001) bekam Washington einen Oscar als Bester Hauptdarsteller. 2002 gab Denzel Washington mit Antwone Fisher (2001) sein Regiedebüt. Basierend auf einer wahren Geschichte folgt der Film einem jungen, problembelasteten Matrosen, gespielt von Derek Luke, der mit seiner Vergangenheit fertig werden muss. Der Film bekam viel Kritikerlob und wurde mit dem Stanley Kramer Award der Producers Guild of America ausgezeichnet.
2004 sah man Washington in Tony Scotts Man on Fire (2004), in dem er einen ehemaligen CIA-Agenten spielt, der Rache nimmt an Verbrechern, die eine Familie bedrohen, die er als Bodyguard beschützt. 2003 porträtierte er in Carl Franklins Out of Time (2003) einen Polizeichef in Florida, der einen Doppelmord aufklären muss, bevor er selbst unter Verdacht gerät. Außerdem spielte er in John Q – Verzweifelte Wut (2002), einer Geschichte über einen glücklosen Vater, dessen Sohn eine Herztransplantation benötigt.
2000 stand er in dem Kassenschlager Gegen jede Regel (2000) vor der Kamera (US-Einspiel 115 Mio. US-Dollar), einem auf Tatsachen beruhenden Film, der sich um die Integration in einer High School Footballmannschaft im Jahr 1971 dreht. 1999 spielt Washington in Hurricane (1999) von Regisseur Norman Jewison, und erhielt einen Golden Globe als Bester Darsteller und eine Oscar-Nominierung (seine vierte) für sein Porträt von Rubin Hurricane Carter, dem Box-Weltmeister im Mittelschwergewicht, der zu Unrecht zweimal wegen Mordes hinter Gittern saß.
Anfang 2000 sah man ihn an der Seite von Angelina Jolie und unter der Regie von Phillip Noyce in Der Knochenjäger (1999), der Adaption des gleichnamigen Romans von Jeffery Deaver, in der es um die Jagd nach einem Serienkiller geht. 1998 stand er für den Thriller Dämon (1998) von Regisseur Gregory Hoblit und für Spike Lees Spiel des Lebens (1998) vor der Kamera. Außerdem arbeitete er bei dem Terror-Thriller Ausnahmezustand (1998) erneut mit Glory-Regisseur Edward Zwick zusammen, Ko-Stars waren Annette Benning und Bruce Willis.
1996 spielte Washington in dem hochgelobten Militärdrama Mut zur Wahrheit (1996) von Regisseur Ed Zwick, und an der Seite von Whitney Houston sah man ihn in Penny Marshalls romantischer Komödie Rendezvous mit einem Engel (1996). 1995 stand er mit Gene Hackman für Tony Scotts U-Boot Actiondrama Crimson Tide – In tiefster Gefahr (1995) vor der Kamera, spielte in dem futuristischen Thriller Virtuosity ((1995) einen Ex-Polizisten, der aus dem Gefängnis entlassen wird, um einen Kriminellen zu jagen, und als Kriegsveteran Easy Rawlins sah man ihn in dem romantischen Thriller Teufel in Blau (1995).
Washington spielte außerdem die Titelrolle des komplexen und kontroversenschwarzen Aktivisten in Spike Lees epischem Malcolm X (1992), für den der Schauspieler, neben zahlreichen anderen Ehrungen, eine Oscar-Nominierung als Bester Darsteller erhielt.
Der am 28. Dezember 1954 in Mt. Vernon, New York, geborene Washington studierte unter Schauspiel an der Fordham University und besuchte später das angesehene American Conservatory Theater in San Francisco. Washingtons professionelle Theaterkarriere in New York. Die Aufmerksamkeit des amerikanischen Publikums bekam er zum ersten Mal dank der Rolle des Dr. Philip Chandler in der langjährigen TV-Erfolgsserie Chefarzt Dr. Westphall.
1984 wiederholte er seine Rolle aus dem Theaterstück A Soldier’s Play für Norman Jewisons Filmversion des Stoffes, unter dem Titel Sergeant Waters - Eine Soldatengeschichte (1984). Kurz darauf spielte er in Sidney Lumets Power - Der Weg zum Schrei nach Freiheit (1986), für den er seine erste Oscar-Nominierung erhielt.
Denzel Washington ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Pauletta und seinen vier Kindern in Los Angeles.
Filmographie - Denzel Washington (Auswahl)
2012
Steinbeck's Point of View (Regie: Brandon Camp)
2010
Unstoppable (Regie: Tony Scott)
The Book of Eli (Regie: Albert Hughes und Allen Hughes)
2009
The Taking of Pelham 123 (Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3, Regie: Tony Scott)
2007
The Great Debaters (Regie: Denzel Washington)
American Gangster (Regie: Ridley Scott)
2006
Deja Vu (Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit, Regie: Tony Scott)
Inside Man (Regie: Spike Lee)
2004
The Manchurian Candidate (Regie: Jonathan Demme)
Man on Fire (Regie: Tony Scott)
2003
Out of Time (Regie: Carl Franklin)
2002
Antwone Fisher (Regie: Denzel Washington)
John Q (John Q – Verzweifelte Wut, Regie: Nick Cassavetes)
2000
Remember the Titans (Gegen jede Regel, Regie: Boaz Yakin)
1999
The Hurricane (Regie: Norman Jewison)
The Bone Collector (Der Knochenjäger, Regie: Phillip Noyce)
1998
The Siege (Ausnahmezustand, Regie: Edward Zwick)
He Got Game (Spiel des Lebens, Regie: Spike Lee)
Fallen (Dämon, Regie: Gregory Hoblit)
1996
The Preacher's Wife (Rendezvous mit einem Engel, Regie: Penny Marshall)
Courage under Fire (Mut zur Wahrheit, Regie: Edward Zwick)
1995
Devil in a Blue Dress (Teufel in Blau, Regie: Carl Franklin)
Virtuosity (Regie: Brett Leonard)
Crimson Tide (Crimson Tide – In tiefster Gefahr, Regie: Tony Scott)
1993
Philadelphia (Regie: Jonathan Demme)
The Pelican Brief (Regie: Alan J. Pakula)
Much Ado About Nothing (Viel Lärm um nichts, Regie: Kenneth Branagh)
1992
Malcolm X (Regie: Spike Lee)
1991
Ricochet (Regie: Russell Mulcahy)
Mississippi Masala (Regie: Mira Nair)
1990
Mo' Better Blues (Regie: Spike Lee)
Heart Condition (Regie: James D. Parriott)
1989
Glory (Regie: Edward Zwick)
The Mighty Quinn (Regie: Carl Schenkel)
1988
For Queen and Country (Regie: Martin Stellman)
1987
Cry Freedom (Schrei nach Freiheit, Regie: Richard Attenborough)
1986
Power (Regie: Sydney Lumet)




