Daniel Burman – Biographie und Filmographie
Daniel Burman wurde 1973 in Buenos Aires geboren. Er gilt als einer der talentiertesten Regisseure des jungen argentinischen Kinos. 1993 verwirklichte er seinen ersten Film, die Dokumentation En Que Estacion Estamos (1993).
1995 gründete er gemeinsam mit Diego Dubcovsky die Produktionsfirma BD Cine, die seinen ersten Spielfilm, Un Crisantemo Estalla En Cincoesquinas (A Crysanthemum Bursts in Cincoesquinas, 1998) produzierte. Der Film wurde auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, darunter der Berlinale, Sundance, Montreal, Biarritz, San Sebastian und Havanna.
Sein zweiter Spielfilm, Esperando Al Mesias (Waiting for the Messiah, 2000), beleuchtet den Konflikt eines jungen Mannes jüdischen Glaubens zwischen traditionellen Familienbindungen und dem Wunsch, neue Horizonte zu erkunden. Der Film spielt zu einem großen Teil in Once, jenem Viertel in Buenos Aires, in dem eine der größten jüdischen Gemeinden Lateinamerikas lebt. Esperando Al Mesias hatte in Venedig Premiere und wurde auf zahlreichen anderen internationalen Festivals gezeigt.
Daniel Burman, der selbst aus einer polnisch-jüdischen Familie stammt, drehte anschließend den Dokumentarfilm Siete Dias En El Once. Er porträtiert darin den Alltag des Viertels vom Beginn seiner Entstehung bis zu der Zeit nach 1994, als auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Once Anschläge verübt wurden. Danach folgte der in Sundance für das beste Drehbuch ausgezeichnete Spielfilm Todas Las Azafatas Van Al Cielo (Every Stewardess Goes to Heaven, 2002) , der ebenfalls auf der Berlinale (2002) zu sehen war.
Neben seinen Regiearbeiten ist Daniel Burman als Produzent tätig. Er ist der Co-Produzent von Walter Salles Diarios De Motocicletta (The Motorcycles Diaries - Die Reisen des jungen Che) und war an der Produktion des argentinischen Regisseurs Ezequiel Acuna Nadar Solo beteiligt.
2004 gelangte erstmals ein Film von Daniel Burman in die deutschen Kinos. Bei El Abrazo Partido (2004) führte Daniel Burman Regie und war als Produzent verantwortlich.
Sein Film Derecho de familia war 2006 in der Sektion Panorama der 56. Berlinale zu sehen.
Filmographie - Daniel Burman
2010
Dos hermanos
2008
El nido vacío (Empty Nest)
2006
Derecho de familia (Family Law)
2004
18-j
El Abrazo Partido (Lost Embrace)
2002
Todas Las Azafatas Van Al Cielo (Every Stewardess Goes to Heaven)
Siete Dias En El Once (Dokumentarfilm)
2000
Esperando Al Mesias (Waiting for the Messiah)
1998
Un Crisantemo Estalla En Cincoesquinas (A Crysanthemum Bursts in Cincoesquinas)
1993
¿En Que Estacion Estamos? (Dokumentarfilm)
1995 gründete er gemeinsam mit Diego Dubcovsky die Produktionsfirma BD Cine, die seinen ersten Spielfilm, Un Crisantemo Estalla En Cincoesquinas (A Crysanthemum Bursts in Cincoesquinas, 1998) produzierte. Der Film wurde auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, darunter der Berlinale, Sundance, Montreal, Biarritz, San Sebastian und Havanna.
Sein zweiter Spielfilm, Esperando Al Mesias (Waiting for the Messiah, 2000), beleuchtet den Konflikt eines jungen Mannes jüdischen Glaubens zwischen traditionellen Familienbindungen und dem Wunsch, neue Horizonte zu erkunden. Der Film spielt zu einem großen Teil in Once, jenem Viertel in Buenos Aires, in dem eine der größten jüdischen Gemeinden Lateinamerikas lebt. Esperando Al Mesias hatte in Venedig Premiere und wurde auf zahlreichen anderen internationalen Festivals gezeigt.
Daniel Burman, der selbst aus einer polnisch-jüdischen Familie stammt, drehte anschließend den Dokumentarfilm Siete Dias En El Once. Er porträtiert darin den Alltag des Viertels vom Beginn seiner Entstehung bis zu der Zeit nach 1994, als auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Once Anschläge verübt wurden. Danach folgte der in Sundance für das beste Drehbuch ausgezeichnete Spielfilm Todas Las Azafatas Van Al Cielo (Every Stewardess Goes to Heaven, 2002) , der ebenfalls auf der Berlinale (2002) zu sehen war.
Neben seinen Regiearbeiten ist Daniel Burman als Produzent tätig. Er ist der Co-Produzent von Walter Salles Diarios De Motocicletta (The Motorcycles Diaries - Die Reisen des jungen Che) und war an der Produktion des argentinischen Regisseurs Ezequiel Acuna Nadar Solo beteiligt.
2004 gelangte erstmals ein Film von Daniel Burman in die deutschen Kinos. Bei El Abrazo Partido (2004) führte Daniel Burman Regie und war als Produzent verantwortlich.
Sein Film Derecho de familia war 2006 in der Sektion Panorama der 56. Berlinale zu sehen.
Filmographie - Daniel Burman
2010
Dos hermanos
2008
El nido vacío (Empty Nest)
2006
Derecho de familia (Family Law)
2004
18-j
El Abrazo Partido (Lost Embrace)
2002
Todas Las Azafatas Van Al Cielo (Every Stewardess Goes to Heaven)
Siete Dias En El Once (Dokumentarfilm)
2000
Esperando Al Mesias (Waiting for the Messiah)
1998
Un Crisantemo Estalla En Cincoesquinas (A Crysanthemum Bursts in Cincoesquinas)
1993
¿En Que Estacion Estamos? (Dokumentarfilm)




