Corinna Harfouch – Biographie und Filmographie
Corinna Harfouch stammt aus Suhl, ist Jahrgang 1954 und gehört zweifelsohne zu den anerkanntesten und vielseitigsten deutschen Schauspielerinnen.
Nach dem Abitur begann die Tochter eines Lehrers 1978 ein Studium der Textilwirtschaft in Dresden. 1981 war sie Meisterschülerin im Theater im Palast der Republik in Berlin, als Heiner Müller auf den Nachwuchsstar aufmerksam wurde und ihn 1982 an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz holte. Engagements am Schauspielhaus Karl-Marx-Stadt, am Berliner Ensemble und am Deutschen Theater Berlin schlossen sich an. 1999 gab Corinna Harfouch in der Rolle der Jenny in Brechts Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny auch ihr Opern-Debüt in Berlin.
Ihre erste Kino-Produktion war 1983 Verzeihung, sehen Sie Fußball?, der Filme wie Das Haus am Fluss (1986), Der kleine Staatsanwalt (1987), Fallada - letztes Kapitel, Yasemin (beide 1988) und Treffen in Travers (1989) folgten.
Seit der Wende ist die Wahl-Berlinerin gefragter denn je: Auf der Leinwand wirkte sie beispielsweise in Der Tangospieler (1991), in Joseph Vilsmaiers Kästner-Adaption Charlie und Louise und Margarethe von Trottas Das Versprechen (beide 1993), in Irren ist männlich, Sexy Sadie (beide 1995), Knockin` on Heaven`s Door (1996), Solo für Klarinette, Das Mambospiel (beide 1997), Bis zum Horizont und weiter (1998) sowie in Bernd Eichingers Regie-Debüt Der große Bagarozy (1999), in Fandango, Jetzt oder nie (beide 2000), Erkan und Stefan und die Mächte der Finsternis (2002) und Der Untergang (2004) mit.
Bibi Blocksberg war nach den TV-Produktionen Gefährliche Freundin (1996) und Stunde des Wolfs (1999) die dritte Zusammenarbeit mit Regisseurin Hermine Huntgeburth. A propos: Auch dem TV-Publikum ist sie ein Begriff. Neben Fernsehspielen und TV-Movies -darunter Die Spur des Bernsteinzimmers (1991), Thea und Nat (1992), Der Ausbruch (1996), Mathilda (2003) und der Dreiteiler Vera Brühne (2001) - hat sie sich inzwischen als Titel-Darstellerin der Kriminal-Reihe Blond: Eva Blond! etabliert.
Für ihre Rolle in Bibi Blocksberg erhielt Corinna Harfouch 2003 den Deutschen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin. 2007 wurde Corinna Harfouch für ihre Darstellung in Züli Aladags umstrittenen TV-Film Wut mit der Goldenen Kamera ausgezezeichnet. Im gleichen Jahr wurde Corinna Harfouch gemeinsam mit Dagmar Manzel, Kirsten Block und Christine Schorn beim Filmfestival von Shanghai für ihre Rolle in Franziska Meletzkys Frei nach Plan als Beste Hauptdarstellerin geehrt.
Filmographie - Corinna Harfouch (Auswahl)
2009
Tatort - Vermisst (TV) (Regie: Andreas Senn)
Hand in Hand (TV) (Regie: Thomas Berger)
Giulias Verschwinden (Regie: Christoph Schaub)
Ein Dorf sieht Mord (TV) (Regie: Walter Weber)
This is Love (Regie: Mathias Glasner)
2008
Whisky mit Wodka (Regie: Andreas Dresen)
Im Winter ein Jahr (Regie: Caroline Link)
Berlin Calling (Regie: Hannes Stöhr)
2007
Teufelsbraten (TV) (Regie: Hermine Huntgeburth)
Frei nach Plan (Regie: Franziska Meletzky)
Freigesprochen (Regie: Peter Payer)
An die Grenze (TV) (Regie: Urs Egger)
Rose (Regie: Alain Gsponer)
2006
Meine Mutter, mein Bruder und ich (Regie: Nuran David Calis)
Wut (Regie: Züli Aladag)
Helen, Fred und Ted (TV) (Regie: Sherry Horman)
Silberhochzeit (TV) (Regie: Matti Geschonneck)
Tatort - Pauline (TV) (Regie: Nikolaus Stein von Kamienski)
Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders (Regie: Tom Tykwer)
Elementarteilchen (Regie: Oskar Roehler)
2005
Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern (Regie: Dagmar Knöpfel)
2004
Der Untergang (Regie: Oliver Hirschbiegel)
Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen (Regie: Franziska Buch)
2003
Basta - Rotwein oder Totsein (Regie: Pepe Danquart)
2002
Gebürtig (Regie: Lukas Stepanik und Robert Schindel)
Erkan & Stefan und Die Mächte der Finsternis (Regie: Michael Herbig)
Verrückt nach Paris (Regie: Pago Bahlke und Eike Besuden)
Bibi Blocksberg (Regie: Hermine Huntgeburth)
2000
Fandango – Members Only (Regie: Matthias Glasner)
Jetzt oder nie (Regie: Lars Büchel)
1999
Bis zum Horizont und weiter (Regie: Peter Kahane)
Der grosse Bagarozy (Regie: Bernd Eichinger)
Grüne Wüste (Regie: Anno Saul)
1998
Das Mambospiel (Regie: Michael Gwisdek)
Solo für Klarinette (Regie: Nico Hofmann)
1996
Der Ausbruch (Regie: Mark Schlichter)
Charlie & Louise (Regie: Joseph Vilsmaier)
Irren ist männlich (Regie: Sherry Hormann)
Sexy Sadie (Regie: Matthias Glasner)
Knockin on Heaven’s Door (Regie: Thomas Jahn)
1995
Wer anhält, stirbt (Regie: Alexander Ris und Olaf Kaiser)
Das Versprechen (Regie: Margarethe von Trotta)
1993
Goldstaub (Regie: Ottokar Runze)
1991
Die Spur des Bernsteinzimmers (Regie: Roland Gräf)
1990
Zwischen Pankow und Zehlendorf (Regie: Horst Seemann)
Der Tangospieler (Regie: Roland Gräf)
1988
Treffen in Travers (Regie: Michael Gwisdek)
Fallada – Letztes Kapitel (Regie: Roland Gräf)
Die Schauspielerin (Regie: Siegfried Kühn)
1986
Der kleine Staatsanwalt (Regie: Hark Bohm)
1982
Verzeihung, sehen sie Fussball? (Regie: Gunther Scholz)
Nach dem Abitur begann die Tochter eines Lehrers 1978 ein Studium der Textilwirtschaft in Dresden. 1981 war sie Meisterschülerin im Theater im Palast der Republik in Berlin, als Heiner Müller auf den Nachwuchsstar aufmerksam wurde und ihn 1982 an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz holte. Engagements am Schauspielhaus Karl-Marx-Stadt, am Berliner Ensemble und am Deutschen Theater Berlin schlossen sich an. 1999 gab Corinna Harfouch in der Rolle der Jenny in Brechts Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny auch ihr Opern-Debüt in Berlin.
Ihre erste Kino-Produktion war 1983 Verzeihung, sehen Sie Fußball?, der Filme wie Das Haus am Fluss (1986), Der kleine Staatsanwalt (1987), Fallada - letztes Kapitel, Yasemin (beide 1988) und Treffen in Travers (1989) folgten.
Seit der Wende ist die Wahl-Berlinerin gefragter denn je: Auf der Leinwand wirkte sie beispielsweise in Der Tangospieler (1991), in Joseph Vilsmaiers Kästner-Adaption Charlie und Louise und Margarethe von Trottas Das Versprechen (beide 1993), in Irren ist männlich, Sexy Sadie (beide 1995), Knockin` on Heaven`s Door (1996), Solo für Klarinette, Das Mambospiel (beide 1997), Bis zum Horizont und weiter (1998) sowie in Bernd Eichingers Regie-Debüt Der große Bagarozy (1999), in Fandango, Jetzt oder nie (beide 2000), Erkan und Stefan und die Mächte der Finsternis (2002) und Der Untergang (2004) mit.
Bibi Blocksberg war nach den TV-Produktionen Gefährliche Freundin (1996) und Stunde des Wolfs (1999) die dritte Zusammenarbeit mit Regisseurin Hermine Huntgeburth. A propos: Auch dem TV-Publikum ist sie ein Begriff. Neben Fernsehspielen und TV-Movies -darunter Die Spur des Bernsteinzimmers (1991), Thea und Nat (1992), Der Ausbruch (1996), Mathilda (2003) und der Dreiteiler Vera Brühne (2001) - hat sie sich inzwischen als Titel-Darstellerin der Kriminal-Reihe Blond: Eva Blond! etabliert.
Für ihre Rolle in Bibi Blocksberg erhielt Corinna Harfouch 2003 den Deutschen Filmpreis als Beste Nebendarstellerin. 2007 wurde Corinna Harfouch für ihre Darstellung in Züli Aladags umstrittenen TV-Film Wut mit der Goldenen Kamera ausgezezeichnet. Im gleichen Jahr wurde Corinna Harfouch gemeinsam mit Dagmar Manzel, Kirsten Block und Christine Schorn beim Filmfestival von Shanghai für ihre Rolle in Franziska Meletzkys Frei nach Plan als Beste Hauptdarstellerin geehrt.
Filmographie - Corinna Harfouch (Auswahl)
2009
Tatort - Vermisst (TV) (Regie: Andreas Senn)
Hand in Hand (TV) (Regie: Thomas Berger)
Giulias Verschwinden (Regie: Christoph Schaub)
Ein Dorf sieht Mord (TV) (Regie: Walter Weber)
This is Love (Regie: Mathias Glasner)
2008
Whisky mit Wodka (Regie: Andreas Dresen)
Im Winter ein Jahr (Regie: Caroline Link)
Berlin Calling (Regie: Hannes Stöhr)
2007
Teufelsbraten (TV) (Regie: Hermine Huntgeburth)
Frei nach Plan (Regie: Franziska Meletzky)
Freigesprochen (Regie: Peter Payer)
An die Grenze (TV) (Regie: Urs Egger)
Rose (Regie: Alain Gsponer)
2006
Meine Mutter, mein Bruder und ich (Regie: Nuran David Calis)
Wut (Regie: Züli Aladag)
Helen, Fred und Ted (TV) (Regie: Sherry Horman)
Silberhochzeit (TV) (Regie: Matti Geschonneck)
Tatort - Pauline (TV) (Regie: Nikolaus Stein von Kamienski)
Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders (Regie: Tom Tykwer)
Elementarteilchen (Regie: Oskar Roehler)
2005
Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern (Regie: Dagmar Knöpfel)
2004
Der Untergang (Regie: Oliver Hirschbiegel)
Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen (Regie: Franziska Buch)
2003
Basta - Rotwein oder Totsein (Regie: Pepe Danquart)
2002
Gebürtig (Regie: Lukas Stepanik und Robert Schindel)
Erkan & Stefan und Die Mächte der Finsternis (Regie: Michael Herbig)
Verrückt nach Paris (Regie: Pago Bahlke und Eike Besuden)
Bibi Blocksberg (Regie: Hermine Huntgeburth)
2000
Fandango – Members Only (Regie: Matthias Glasner)
Jetzt oder nie (Regie: Lars Büchel)
1999
Bis zum Horizont und weiter (Regie: Peter Kahane)
Der grosse Bagarozy (Regie: Bernd Eichinger)
Grüne Wüste (Regie: Anno Saul)
1998
Das Mambospiel (Regie: Michael Gwisdek)
Solo für Klarinette (Regie: Nico Hofmann)
1996
Der Ausbruch (Regie: Mark Schlichter)
Charlie & Louise (Regie: Joseph Vilsmaier)
Irren ist männlich (Regie: Sherry Hormann)
Sexy Sadie (Regie: Matthias Glasner)
Knockin on Heaven’s Door (Regie: Thomas Jahn)
1995
Wer anhält, stirbt (Regie: Alexander Ris und Olaf Kaiser)
Das Versprechen (Regie: Margarethe von Trotta)
1993
Goldstaub (Regie: Ottokar Runze)
1991
Die Spur des Bernsteinzimmers (Regie: Roland Gräf)
1990
Zwischen Pankow und Zehlendorf (Regie: Horst Seemann)
Der Tangospieler (Regie: Roland Gräf)
1988
Treffen in Travers (Regie: Michael Gwisdek)
Fallada – Letztes Kapitel (Regie: Roland Gräf)
Die Schauspielerin (Regie: Siegfried Kühn)
1986
Der kleine Staatsanwalt (Regie: Hark Bohm)
1982
Verzeihung, sehen sie Fussball? (Regie: Gunther Scholz)




