Berlin – In Berlin sind am Abend die 56. Internationalen Filmfestspiele mit der Preisverleihung zu Ende gegangen. Vor vollgepackten Rängen im Berlinale-Palast gab Jury-Präsidentin Charlotte Rampling den Gewinner des Goldenen Bären bekannt, Grbavica von Jasmila Zbanic, der damit den erklärten Favoriten der Kritik, Michael Winterbottoms The Road to Guantánamo, auf die Plätze verwies. Doch Winterbottom, der bereits einen Goldenen Bären sein eigen nennt, war auch über den Preis für die beste Regie sichtlich erfeut.
Deutsche Schauspieler dominieren
Zu einem wahren deutschen Triumphzug wurde die Verleihung der drei silbernen Bären, die für schauspielerische Leistungen vergeben werden. Alle drei gingen an herausragende deutsche Charakterdarsteller.
Sandra Hüller erhielt einen Silbernen Bären als Beste Darstellerin für ihre Leistung in Hans-Christian Schmids Requiem. Moritz Bleibtreu wurde für seine Rolle in Oskar Roehlers Elementarteilchen als Bester Darsteller geehrt. Während Jürgen Vogel mit einem Silbernen Bären für sein bewegendes und schonungsloses Portrait eines Gewalttäters in Der Freie Wille von Matthias Glasner ausgezeichnet wurde.
Alle Preise der 56. Berlinale im Überblick
Goldener Bär für den besten Film:
Grbavica von Jasmila Zbanic, Österreich, Bosnien und Herzegowina, Deutschland
Großer Preis der Jury – Silberner Bär (ex aequo):
En Soap von Pernille Fischer Christensen, Dänemark, Schweden
Offside von Jafar Panahi, Iran
Silberner Bär für die beste Regie:
Michael Winterbottom für The Road to Guantánamo, Großbritannien
Silberner Bär für die beste Darstellerin:
Sandra Hüller für Requiem
Silberner Bär für den besten Darsteller:
Moritz Bleibtreu für Elementarteilchen
Silberner Bär für eine herausragende künstlerische Leistung:
Jürgen Vogel für Der Freie Wille
Silberner Bär für die beste Filmmusik:
Isabella von Pang Ho-cheung
Alfred-Bauer-Preis für Filmkunst:
El custodio / Der Schatten von Rodrigo Moreno, Argentinien, Deutschland, Frankreich
Bester Erstlingsfilm (aus allen Sektionen):
En Soap von Pernille Fischer Christensen, Dänemark, Schweden
PanoramaPublikumsPreis:
Bubot Niyar (Paper Dolls) von Tomer Heymann, Israel/Schweiz
Dialogue en perspective:
Der Lebensversicherer von Bülent Akinci, Deutschland
Preise des Berlinale-Kinderfilmfest
Gläserner Bär für den besten 14plus-Film:
Fyra Veckor i Juni (Four Weeks in June) von Henry Meyer, Schweden
Gläserne Bär für den besten Spielfilm:
Drømmen (We Shall Overcome) von Niels Arden Oplev, Dänemark/ Großbritannien
Gläserne Bär für den besten Kurzfilm:
Aldrig en absolution (Never An Absolution)
von Cameron B. Alyasin, Schweden/USA
Deutsche Schauspieler dominieren
Zu einem wahren deutschen Triumphzug wurde die Verleihung der drei silbernen Bären, die für schauspielerische Leistungen vergeben werden. Alle drei gingen an herausragende deutsche Charakterdarsteller.
Sandra Hüller erhielt einen Silbernen Bären als Beste Darstellerin für ihre Leistung in Hans-Christian Schmids Requiem. Moritz Bleibtreu wurde für seine Rolle in Oskar Roehlers Elementarteilchen als Bester Darsteller geehrt. Während Jürgen Vogel mit einem Silbernen Bären für sein bewegendes und schonungsloses Portrait eines Gewalttäters in Der Freie Wille von Matthias Glasner ausgezeichnet wurde.
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Goldener Bär für den besten Film:
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Großer Preis der Jury – Silberner Bär (ex aequo):
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Silberner Bär für die beste Darstellerin:
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Silberner Bär für den besten Darsteller:
Moritz Bleibtreu für Elementarteilchen
Silberner Bär für eine herausragende künstlerische Leistung:
Jürgen Vogel für Der Freie Wille
Silberner Bär für die beste Filmmusik:
Isabella von Pang Ho-cheung
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El custodio / Der Schatten von Rodrigo Moreno, Argentinien, Deutschland, Frankreich
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PanoramaPublikumsPreis:
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Dialogue en perspective:
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Fyra Veckor i Juni (Four Weeks in June) von Henry Meyer, Schweden
Gläserne Bär für den besten Spielfilm:
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Gläserne Bär für den besten Kurzfilm:
Aldrig en absolution (Never An Absolution)
von Cameron B. Alyasin, Schweden/USA
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